BEWERTEN WIE PARKER

 

Es gibt eigentlich keinen guten und keinen schlechten Wein! Es gibt nur einen der schmeckt oder eben nicht schmeckt!

Dennoch sind numerische Bewertungssysteme ganz hilfreich bei der Kaufentscheidung.

Parker-Punkte werden entsprechend dem amerikanischen Schulnoten- System vergeben, zwischen 50 und 100 Punkten. Die einzelnen Wertungen besagen:

 

50 bis 69 Punkte: schlecht bis unterdurchschnittlich

70 bis 79 Punkte: durchschnittlich

80 bis 89 Punkte: überdurchschnittlich bis sehr gut

90 bis 95 Punkte: hervorragend

96 bis 100 Punkte: außerordentlich

 

Das 100-Punktesystem ist eine Bewertung auf einer Skala von 50 bis 100 Punkten.

50 Grundpunkten.

5 Punkten für Farben: Beurteilen Sie im Gegenlicht die Klarheit und Reinheit des Weines. Dann gegen weißen Untergrund die Farbintensität. Beim Schwenken kann man die Konsistenz anhand der „Tränen“ oder „Bögen“ (flüssig, konsistent od. viskos) feststellen.

15 Punkten für die Nasenaromatik und das Bouquet (olfaktorischer Eindruck): Hier sollte Intensität und Vielfalt der Aromen sowie Sauberkeit beurteilt werden (zuerst riechen ohne das Glas zu schwenken, um schwache Düfte zu entdecken. Danach schwenken, um tiefere Aromen an die Oberfläche zu bringen)

 

20 Punkten für Geschmack: Auch hier werden wieder die Aromen beurteilt. Darüber hinaus jedoch das Gleichgewicht, die Reinheit,

Tiefe, und Länge des Weines. Zuerst etwas Wein kosten, um den

Mund zu spülen, dann beginnt die eigentliche Degustation.

10 Punkten Gesamteindruck: Harmonie & Ausgeglichenheit. Allgemeine Qualität, Potential für weitere Entwicklung, Alterungszustand, Stil, Persönlichkeit.

 

Die   100  Punkte  setzen  sich   zusammen  aus:

  • Unterhalb von 70 Punkten sind nur noch die Noten 4-6 zu vergeben. Wein in dieser Kategorie kann als fehlerhaft, furchtbar langweilig oder sogar als verdünnt beschrieben werden und sollte allenfalls noch zum Kochen verwendet werden.

Mit ist ein Wein schon in Ordnung. Weine, die eine Bewertung zwischen 75 und 79 erhalten sind in der Regel freundliche und unkomplizierte Weine, denen allerdings Komplexität, Charakter oder Tiefe fehlt. Wenn diese preiswert sind, können diese noch immer ideal für den unkritischen Weintrinker sein.

  • mit , bzw ab sprechen wir von einem guten, bzw. sehr guten Wein

  • 90 Punkte und mehr sind schon hervorragend. Die Weinwelt scheint allerdings nur noch Spannen von 90 bis 100 zu kennen. Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen einem Wein mit 90 und 99 Punkten. Also kritisch mit den Punkten umgehen. Ein Wein über 90 Punkten muss schon etwas Besonderes sein. Es gibt nur wenige Weine, die es tatsächlich in diese Top-Kategorie schaffen.

 

Es gibt nur fünf Geschmäcker, der Rest wird durch die Nase gerochen. Der Zucker-Zimt Test beweist es.

 

 

„Nimmt man eine Mischung aus Zimt und Zucker in den Mund und hält sich die Nase zu, dann erkennt man nur die Süße des Zuckers. Erst wenn man die Nase öffnet, nimmt man den Zimt Geruch wahr und zwar retronasal aus der Mundhöhle.

© 2018 by LeBox

  • Facebook Social Icon
  • Twitter Social Icon
  • LinkedIn Social Icon